Als Verfasser der Texte dieser Homepage, welche nur für eine sehr geringe Anzahl von Personen von wirklichem Interesse sein werden, will ich mich nur kurz vorstellen. Mein Name ist Heinrich Wöber und ich stehe heute, im Mai 2010, im 82.Lebensjahr. Meinen Wohnsitz habe ich in Klosterneuburg, einer an die Stadt Wien angrenzenden Kleinstadt. Die Familienforschung, beschränkt auf meine Vorfahren und die meiner Ehefrau, betreibe ich als Hobby, welches sich seitdem ich mich im Ruhestand befinde fast zum Lebensinhalt ausgeweitet hat.
Weitere Einzelheiten über mich finden sich im Vorwort.
Was ist zu finden in den Texten dieser Homepage? Vor allem Daten meiner Vorfahren, welche ich im Verlauf vieler Jahre sammelte, und teilweise auch Beschreibungen ihrer Umwelt und der Umstände unter denen sie ihr Leben fristeten. Das Ergebnis der Datensammlung habe ich für meine Kinder und Nachkommen in vier Bänden mit der Bezeichnung Familienchronik niedergeschrieben.
Im Verlaufe meines Lebens musste ich feststellen, dass viele junge Menschen aber auch ältere Personen nur sehr wenig bis gar nichts über ihre Vorfahren wissen. In Einzelfällen ist ihnen nicht einmal der Geburtsort der Eltern bekannt. Viel größer ist der Kreis derer, denen das Wissen über die Daten und Orte der Geburt ihrer Großeltern fehlt. Nur ganz wenigen Menschen bin ich begegnet, welche Kenntnisse über ihre Großeltern hinaus haben. Dieser erschreckende Mangel an Wissen über die Herkunft der eigenen Vorfahren führt zu Erscheinungen, die erschrecken lassen. So schimpfen heute Menschen über Zuwanderer, ohne zu wissen, dass ihre eigenen Großeltern oder Urgroßeltern ebenfalls zugewandert sind. Und dies, so wie heute, vorwiegend aus wirtschaftlichen und kaum aus politischen Gründen. Eine solche erschreckende Unwissenheit über die eigene Herkunft, wollte ich mit meiner Arbeit an der Familienchronik zumindest in der eigenen Familie verhindern. Ich hoffe, dass meine Nachfahren, sollten sie die Chronik wirklich einmal lesen, daraus Demut und Toleranz lernen. Alles Eigenschaften die heute nicht „in Mode“ sind. Auch das Geschichtsbewusstsein der jüngeren Generationen wird immer geringer. Geld, Macht und Hemmungslosigkeit werden für immer mehr Menschen die einzigen Ziele. Und es macht vielleicht doch einen Unterschied in der persönlichen Haltung und Lebensweise eines Menschen, ob er weiß, dass sich unter seinen Vorfahren auch untertänige oder leibeigene Menschen befanden, die zudem hart unter Kriegsnöten und Unbilden der Natur zu leiden hatten oder ob er nur Kenntnisse über die relativ guten persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse seiner Eltern besitzt.
In den folgenden Abschnitten werden Auszüge aus dieser Chronik aufbereitet. Damit sollen auch anderen Personen, welche vielleicht der gleichen Sippe angehören, Informationen über allenfalls gemeinsame Vorfahren zur Verfügung stehen.